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Nationalpark und Region rücken noch stärker zusammen – Rat beschließt Tourismuskonzept

Zwischenstand zum Verkehrskonzept vorgestellt / Erste Beherbergungsbetriebe als Partner ausgezeichnet

Ein weiterer Meilenstein ist erreicht: Der Nationalparkrat hat auf seiner Sitzung am heutigen Freitag, 20. Oktober, das Tourismuskonzept für den Nationalpark und die Region abgesegnet und der Region die Umsetzung empfohlen. „Zwei Jahre intensiver Arbeit liegen hinter uns – ich denke, wir sind hier auf einem sehr guten Weg, uns gemeinsam als Nationalparkregion noch stärker zu positionieren“, sagte Ratsvorsitzender Klaus Michael Rückert.

Unter Federführung des Vereins der Nationalparkregion hatten Touristikerinnen und Touristiker, Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen, des Landes und der Nationalparkverwaltung intensiv an dem Konzept gearbeitet. Unterstützt wurden sie dabei von den Agenturen Gruppe Drei und ift Freizeit- und Tourismusberatung. Das Gesamtkonzept ist nun 200 Seiten stark.

„Das Tourismuskonzept bildet die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung der Region. Es ist zugleich ein Handlungsleitfaden für viele Projekte, die unsere Region voranbringen“, sagte Patrick Schreib, Geschäftsführer des Vereins der Nationalparkregion, in dem 18 umliegende Gemeinden und Städte sowie der Landkreis Freudenstadt zusammengeschlossen sind. „Die ersten Projekte können eine gemeinsame Wanderkarte mit Tourentipps oder die Nationalpark-Infopunkte sein, an denen sich Gäste überall in der Region über den Nationalpark informieren können“, verrät Natalie Beller, Sachbearbeiterin für Tourismus und Verkehr beim Nationalpark.

In den Startlöchern stehen auch die ersten Bewerberinnen und Bewerber aus dem Hotel- und Gastronomiebereich für eine Partnerschaft mit dem Nationalpark. Voraussetzung für eine solche Zusammenarbeit ist, dass die Unternehmen eine enge Verbindung mit Nationalpark lebendig gestalten möchten und sich für einen nachhaltigen Tourismus im eigenen Haus und in der Region einsetzen. Bei Hausbesuchen des Vergabegremiums für die Partnerschaft (bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Nationalparkverwaltung sowie aus Tourismus und Region) wurden die konkreten Inhalte und Ziele der Partnerschaft besprochen. Der Nationalparkrat hat nun heute die ersten Betriebe als offizielle Partner ausgezeichnet.

„Wir freuen uns sehr über das Interesse und auf die intensive Zusammenarbeit mit den zukünftigen Partnerbetrieben“, sagt Andre Baumann, Staatssekretär im Umweltministerium Baden-Württemberg. Die nachhaltige, touristische Entwicklung im Nationalpark und in der Nationalparkregion sei auf einem guten Wege. „Der Nationalpark ist ein Projekt für Mensch und Natur. Uns sind darum alle Gäste willkommen“, betonte Baumann. Eine Diskussion zur Obergrenze der Nationalparkbesucherinnen und -besucher müsse nicht geführt werden.

Ein weiteres Thema im Nationalparkrat war das Verkehrskonzept, zu dem das Planungsbüro PTV aus Karlsruhe den aktuellen Stand vorstellte. Nach der erfolgreichen Onlinebeteiligung mit mehr als 100 Vorschlägen im September und einem weiteren Experten-Workshop vor wenigen Tagen nimmt das Konzept nun konkrete Formen an.

Der Rat diskutierte unter anderem über den Aufbau des neuen Busliniennetzes und die Ausweitung des Nationalparktickets. „Im nächsten Schritt wird es nun darum gehen, die Pläne weiter auszuarbeiten – wichtige Themen sind zum Beispiel die Straßenbeschilderung zum und im Nationalpark, die Parkplätze für das neue Infozentrum am Ruhestein und das Nationalparkhaus in Herrenwies sowie das digitale Informationssystem“, sagt Nationalparkleiter Wolfgang Schlund. Auch die Finanzierung der einzelnen Schritte muss noch geklärt werden. Ende des Jahres soll das Planungsbüro das finale Konzept vorlegen und es anschließend erneut im Rat vorstellen.

Hintergrund
Tourismus- und Verkehrskonzept sind zwei Module des Nationalparkplans. Dieses Betriebshandbuch des Nationalparks wird bis 2018 erarbeitet und umfasst alle grundlegenden Ziele, Aufgaben und Themen für den Nationalpark.
Mehr Informationen unter www.schwarzwald-nationalpark.de


Weitere Informationen im Internet auf www.schwarzwald-nationalpark.de oder bei:
Nationalpark Schwarzwald – Pressestelle, Anne Kobarg, Telefon: 07449/929 98 16;
E-Mail: Anne.Kobarg@nlp.bwl.de oder Pressestelle@nlp.bwl.de




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