Führung am Meisenbühler Bunker zum Tag des offenen Denkmals

Sunday, 11.09.2022 | 14:30 Uhr

Meisenbühler Geschützbunker
Meisenbühler Geschützbunker
Tag des offenen Denkmals
Tag des offenen Denkmals

Am Sonntag, den 11. September 2022, findet der europaweite Tag des offenen Denkmals statt.

Aus diesem Anlass führt Friedrich Wein um 14:30 Uhr zu den Überresten der Meisenbühler Bunker.

 

Das diesjährige Motto des Tags des offenen Denkmals lautet „KulturSpur“. Es geht dabei unter anderem um Spuren, die einstige Gebäude im Grünen hinterlassen haben. Der Bau der Meisenbühler Bunkeranlage begann 1938 und war Teil des Westwalls und der gigantischen militärischen Aufrüstung durch das Hitler-Regime. Es waren rund 500 Arbeitskräfte beschäftigt. Die Hauptbauwerke der Anlage waren zwei als Bauernhäuser getarnte Geschützbunker mit teilweise 3,5 m starken Wänden. Aus ihnen wurde im Mai 1940 und gegen Kriegsende in Richtung Westen gefeuert. Laut französischer Offiziere wurden dabei schwere Schäden verursacht.

 

1947 und 1957 wurden die Bunker gesprengt und bis auf ganz wenige Reste abgetragen. Diese liegen versteckt in einem Wald und zeugen bis heute vom Irrsinn des Zweiten Weltkrieges. Ein umfassendes Bild von der Geschichte der Bunkeranlage konnten jedoch erst akribische Spurensuchen in Archiven und Befragungen von Zeitzeugen geben. Friedrich Wein hat sich zusammen mit Sascha Kuhnert intensiv mit dem Thema beschäftigt und gibt Einblicke in die Ergebnisse der Recherchen.

 

Es ist eine telefonische Voranmeldung unter 07802/82-241 (Stadt Oberkirch, FachbereichBildung und Kultur) notwendig. Da das Gelände recht unwegsam ist, müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trittsicher sein. Treffpunkt ist am Abzweig zur Mülldeponie.

 

Tickets

Es ist eine telefonische Voranmeldung unter 07802/82-241 (Stadt Oberkirch, Fachbereich Bildung und Kultur) notwendig.


Veranstaltungsort

ehem. Bunkeranlage Meisenbühl

Veranstalter

Stadtarchiv Oberkirch