Genussmomente im
Renchtal

Wenn der Herbst anklopft

Wenn sich die Blätter bunt färben und die Weinlese in Oberkirch beginnt, liegt ein ganz besonderer Zauber über dem Schwarzwaldtal.
Kulinarisch hat der Herbst im Renchtal einiges zu bieten: Neuer Wein mit Flammenkuchen oder Kastanien, Wildgerichte aus heimischer Jagd und Badische Vesperspezialitäten
haben ab September Saison.

Die Weinlese im Renchtal

Während der Weinlese ist im Renchtal ordentlich was los. Geschäftig ernten die Winzer ihre Reben ab,"Herbsten" wird dieser Vorgang hier genannt. Der Neue Wein oder auch Federweißer genannt, ist der erste Wein des neuen Jahrgangs, der in den vielen kleinen Lokalen serviert wird.
Dazu gibt es meist ein deftiges Vesper, das die Süße des Neuen Weines perfekt abrundet. Frisches Bauernbrot, Schwarzwaäder Speck und andere Leckereien landen auf dem "Vesperbrettle". Alternativ zum Vesper gibt es oftmals "Dinnele", eine Art Flammenkuchen, mit verschiedensten Belägen.

Besonders der Spätburgunder ist im Renchtal vertreten - mit etwa 250 Hektar Anbaufläche ist diese Sorte die prägendste in der weitläufigen Reblandschaft. 

Flanieren Sie doch bei einem Weinbergspaziergang mit Weingude durch die zu dieser Jahreszeit besonders interessante Landschaft, oder unternehmen Sie eine Weinprobe der ganz besonderen Art im Stile einer Safari.
Wir freuen uns auf Sie!

 

Lust auf eine Kostprobe?

Lernen Sie die Weingüter des Renchtals kennen!
Ob klassisch im Weinkeller, mit deftigem Vesper, während einer Wanderung in den Reben oder bei einer Weinbergsafari -
Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie Ihr persönliches Wein-Highlight!

 

 

 

Die drei Personen der Familie Schweiger stehen vor einer Holztür
Großer Raum mit Bartisch und Hockern, Weinfass und einer Theke. Beleuchtetes Regal mit Weinflaschen im Hintergrund
Das Bild zeigt das Gebäude des Weingut Decker. davor sind Reben zu sehen
Eingangstür zum Weinverkauf Huber. Davor stehen Weinfässer und weitere Dekoration wie Blumen und Kerzen
Tisch mit Stühlen und Sitzbank. Theke und Regal mit vielen Fächern mit Wein
Das Bild zeigt Weißweinflaschen und Roséweinflaschen des Weingut Renner

Nehmen Sie sich doch ein kleines bisschen Renchtal mit nach Hause

In vielen Weinbaubetrieben können Sie direkt Ihren liebsten Tropfen erwerben

Kulinarischer Genuss mit Apfel und Kastanie

Nicht nur für den Wein ist das Renchtal bekannt. Auch als Obstanbaugebiet macht es von sich Reden. 
Wenn die Bäume mit roten, gelben oder grünen Äpfeln behangen sind macht ein Spaziergang durch die Streuobstwiese Freude. Ob zu Saft, Most, Kuchen oder im Kraut - der Apfel ist ein echter Allrounder.

Mit etwa 15 verschiedenen Apfelsorten kann das Renchtal dienen. Es kann von Juli bis November geerntet werden und für jeden Bedarf gibt es den richtigen Apfel. 
Der September ist die Hauptzeit für die Äpfel, sodass die verschiedenen Sorten direkt vom Baum in die Hofläden  gelangen und so besonders frisch und knackig probiert werden können. 

Aber auch die Esskastanie - hier "Keschde" genannt - hat ab diesem Monat Saison und wird zu feinen Spezialitäten verarbeitet. 
Das Kastanienmehl ist glutenfrei, wodurch es sich wunderbar als Ersatzprodukt für die klassischen Mehle aus Weizen eignet. Durch die Röstung, die die Kastanien vor ihrer Verarbeitung erfahren, bekommt auch das Mehl eine leicht rauchige Note. Die Kastanie kann aber auch pur, als Suppe oder Beilage, in Soßen genossen werden.
Sie hat einen hohen Eisenanteil und viele Ballaststoffe und hat antibakterielle Wirkung. 
Die Blüten der Bäume dienen Bienen als Nahrung und der Kastanienhonig hat einen ganz eigenen, fein-herben Geschmack. Das Holz der Bäume ist durch seine Belastbarkeit gerne als Bodenbelag gesehen. Aber auch in den Rebhängen lässt es sich entdecken: Als Rebpfähle gibt das Holz den Reben halt und lässt so den Wein gedeihen.

Haben Sie die Leckereien des Renchtals schon gekostet?

Familiäre Atmosphäre in den "Straußen"

"Straußen" werden die kleinen Wirtschaften genannt, die an vielen Weingütern und Bauernhöfen angegliedert, echte Renchtäler Gastfreundschaft in familiärer Atmosphäre bieten.
Ob bei einem leckeren Tropfen Wein oder dem Flammenkuchen frisch aus dem Ofen, gerade wenn sich der Sommer dem Ende zuneigt ist ein Besuch in den idyllisch gelegenen Betrieben genau das Richtige.

Hier  geht es zu einer Übersicht unserer Straußen

 

 

Unser Genießertipp

Maronen-Apfel-Brot
Zutaten (für 2 Brote)
  • 200 g vorgegarte Maronen (vakuumverpackt)
  • 100 g Walnusskerne
  • 1 großer säuerlicher Apfel
  • 400 g Weizenmehl
  • 100 g Roggenmehl
  • 25 g Rohrzucker
  • Salz
  • 10 g frische Hefe
  • 380 ml Cidre

Vorbereitung: ca. 10 min
Zubereitungszeit: ca. 3h 

Zubereitung

  1. Maroni und Walnusskerne grob hacken. Apfel vierteln, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Mit beiden Mehlsorten, Zucker und 12 g Salz in einer Schüssel mischen. 
  2. Die Hefe in eine große Rührschüssel bröckeln. Cidre lauwarm erhitzen und mit der Hefe verrühren. Die Mehlmischung zugeben und alles gut verkneten.
  3. Den Teig 10 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Teig falten, nach weiteren 10 und dann noch mal nach 20 Minuten wieder falten. Teig abgedeckt weitere 60 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen. 
  4. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und halbieren. Jede Portion mit gut bemehlten Händen zu einer Kugel formen. Teigkugel flach drücken und auf ein Blech setzen.
  5. Mit dem Zeigefinger in die Mitte ein Loch machen und dieses zu ca. 5 – 6 cm ø vergrößern. Teigringe mit Frischhaltefolie abdecken und bei Zimmertemperatur 1 – 1 1/2 Stunden gehen lassen, bis sich das Teigvolumen deutlich vergrößert hat.
  6. Den Ofen auf 230 Grad Umluft (Ober-/Unterhitze nicht geeignet) vorheizen, dabei eine Auflaufform auf den Boden des Ofens stellen. 50 ml Wasser bereitstellen. Die Teigringe mit etwas Mehl bestreuen und die Oberfläche mit einem scharfen Messer einschneiden
  7. Die Bleche in den Ofen (Mitte und unten) schieben, das Wasser in die Form gießen und den Ofen rasch schließen. 
  8. Brote 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 200 Grad verringern.
  9. Weitere 20 – 25 Minuten backen, bis die Brote hellbraun und knusprig sind, dabei die Bleche nach der Hälfte der Zeit tauschen und die Brote eventuell abdecken, so dass sie nicht zu dunkel werden. Brote herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Übernachtung gesucht?

Das Renchtal bietet vielfältige Übernachtungsmöglichkeiten für Ihren Aufenthalt!