Die sogenannte 5. Jahreszeit wird auch im Renchtal groß gefeiert. Die Straßen sind mit Fähnchen bunt geschmückt und die Menschen freuen sich darauf wieder “närrisch” unterwegs sein zu dürfen. Alte Traditionen, Sagen und Mythen werden zur Schau gestellt. Freuen Sie sich auf eine verrückte Zeit im Renchtal!
Los geht es nach Dreikönig mit den ersten Umzügen und Zunftabenden. Die Hauptzeit beginnt allerdings am Schmutzigen Donnerstag und geht bis Aschermittwoch. Dann sind alle Feierlichkeiten vorbei und die Fastenzeit bis Ostern wird eingeläutet.

In Lautenbach wird am Schmutzigen Donnerstag das Dorf durch die Höllwaldteufel mit lautem Getöse und Musik geweckt. Nach der Morgensuppe werden der Kindergarten und die Schule gestürmt. Am Nachmittag erfolgt dann die Machtübernahme des Rathauses und ein großer Narrenbaum wird vor dem Rathaus aufgestellt. Zur späteren Stunde findet dann der Fackelumzug durchs Dorf statt. Am Fasentsdienstag findet ein kleiner Umzug durch das Dorf statt.

Am Schmutzigen Donnerstag ziehen ab 6 Uhr morgens die Schlappgret, die Pfifferli und die Moosgeister durch die Straßen von Oppenau und wecken die Geister der Fasent. Abends um 19.11 Uhr beginnt dann am Stadttor der mit Fackelträgern und Musikern begleitete "Hemdglunkerumzug" mit anschließendem Hexentanz ums Narrenfeuer und Straßen- und Wirtschaftsfasent. Am Rosenmontag treiben die Narren ihr Schabernack beim großen Umzug.

In Oberkirch finden neben der Narrennacht am Schmutzigen Donnerstag sogenannte Staatsakte der Stabhaltereien Walachei, Klein-Basel, Fernach und Leimen statt. Diese Tradition der Stabhaltereien hat sich aus den gesonderten Gemarkungen, in die die Stadt früher aufgeteilt war, entwickelt. Bei den Staatsakten wird auf witzige Art und Weise ein Bauerngericht mit humorvollen Streitgesprächen durchgeführt. In Oberkirch und den Ortsteilen gibt es zahlreiche Narrenzünfte.

Eine der ältesten Zünfte der Region ist die Narrenzunft Oberkirch mit den Schnurris und Schlappgreten. Gegründet wurde sie bereits 1938 und feiert 2026 im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg ihr 8 x 11 Jahre Jubiläum. Die Narrenzunft Oberkirch erhält die Urkunde zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO und weiht zum Jubiläum einen kunstvoll gestalteten Narrenbrunnen ein. Das Jubiläum wird am 7. und 8. Feburar 2026 groß gefeiert. Mit Nachtumzug und internationalem “Gugge-Rämmidämmi” am Samstag und großem Umzug am Sonntag.
Mit dem Stellen des Narrenbaums der Oppenauer Narrenzunft auf der Allmend wird die Fasentskampagne offiziell eröffnet. Der Narrenbaum wird durch zahlreiche fantasievollen Puppen geschmückt. Diese werden in unzähligen Arbeitsstunden von den Mitgliedern der Zunft hergestellt. Die Puppen sind auch in der Oppenauer Innenstadt an verschiedenen Stellen zu sehen.
Die Oberkircher Bildhauer Wolfgang Ducksch und Gerd Dörflinger zeigen anlässlich des Jubiläums der Narrenzunft Oberkirch im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg ihre Masken. Unter dem Motto “Aus gutem Holz geschnitzt - Gesichter der Oberkircher Fasent” werden handgeschnitzte Originalmasken - von Hexen und Dämonen bis zu Tier und Fabelwesen ausgestellt. Fotografien der Oberkircher Zünfte und Informationen zu Vereinen ergänzen die Ausstellung. Die Eröffnung findet am Sonntag, 25. Januar 2026 ab 11:00 Uhr statt.
Wann? 25.01. - 15.02.2026
Wie? Dienstag und Donnerstag 14:00 - 18:00 Uhr, Sonntag 12:00 - 17:00 Uhr
Wo? In der Städtischen Galerie im Alten Rathaus
Eintritt frei!
Der Hexen-Sud wird am 11.11. um 11:11 Uhr eines Jahres zu Fasnachtsbeginn eingebraut und für die kommende Kampagne, ab Anfang Januar des darauffolgenden Jahres, abgefüllt. Die Menge ist begrenzt, dadurch ist der Hexen-Sud nur solange der Vorrat reicht erhältlich. Ein untergäriges, unfiltriertes Vollbier. Gebraut nach Pilsener Art. Mit dem ausgeprägten, feinbitteren Hopfenaroma bietet der Hexen-Sud eine herrlich erfrischende Geschmackseleganz.
Stammwürzegehalt ( g / 100g ) 12,5 %
Alkoholgehalt ( mg / 100 ml ) 5,3 %

Genießen Sie die vielfältigen Weine bei der Oberkircher Winzer eG und tauchen Sie dabei in das einzigartige Vinotorium ein. Bei der Probe erfahren Sie auch viel Wissenswertes rund um den Weinbau.
Immer dienstags um 14:30 Uhr und freitags um 17:00 Uhr finden Weinproben statt. Anmeldung erforderlich!

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Alle Infos zu den Renchtäler Winterwochen finden Sie auch in unserer Broschüre:
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