Lautenbach - Renchdal - Helemaal vooraan in het Zwarte Woud.

Lautenbach

Midden in het Renchdal ligt de idyllische vakantie- en bedevaartplaats Lautenbach, die omgeven wordt door een schitterend landschap met glooiende wijnbergen en boomgaarden. De bedevaartkerk „Mariä Krönung“ uit de 15e eeuw is de mooiste en belangrijkste kerk van de hele streek. Deze kerk wordt ook vaak "een echt juweel van de laatgotische sacrale bouwkunst" genoemd. De goede keuken van de streek Baden kenmerkt ook de gastronomie van Lautenbach. In de gezellige restaurantjes op de berghellingen kunnen wandelaars zich te goed doen aan specialiteiten uit de streek. Dankzij de vele soorten fruit zijn er talrijke boerderijwinkels waar u vers fruit en ook uitstekende brandewijn en likeur direct bij de boer kunt kopen. Een wandeling langs de rivier de Rench is altijd de moeite waard – wanneer de boomgaarden in bloei staan net zo goed als op een zachte zomeravond. Nadere informatie is verkrijgbaar bij de Renchdal Toerisme BV, het kantoor in Lautenbach alsmede onder www.lautenbach-renchtal.de.

Wallfahrtskirche Mariä Krönung

Die Wallfahrtskirche "Mariä Krönung" wurde von 1471 bis 1488 als größerer und ausgesprochen kostbarer Nachfolgebau über der uralten Wallfahrtsstätte errichtet. Sie wird häufig als "wahres Juwel spätgotischer Sakralbaukunst" bezeichnet. Sie ist ein unverfälschtes und lebendiges Zeugnis des Glaubens und der Frömmigkeit der Talbewohner und der Wallfahrer. Trotz verschiedener außergewöhnlicher Bauteile (Gnadenkapelle und Lettner) überrascht der Innenraum durch vollkommene Harmonie. Diese Wirkung ist das Resultat der unveränderten Bausubstanz und der nahezu vollständigen Originalausstattung. Der Kunstfreund findet hier auf engstem Raum erlesene Meisterwerke der Architektur.

Der Baumeister Hans Hertwig hat hier Räume mit Netzgewölben gestaltet, die ihresgleichen suchen. Mit den Steinmetzarbeiten von höchstem Rang, die den Einfluss von Niclas Gerhaerdt nahelegen, wird die Vornehmheit des Bauwerkes noch erhöht (Hauptportal, Gnadenkapelle, Lettner, Netzgewölbe mit Schlusssteinen, Maßwerke der Fenster). Die drei Flügelaltäre gehören mit ihren Skulpturen und Gemälden zu den Spitzenleistungen ihrer Zeit. Der Hochaltar (Weihe 1483) nimmt in der Fachliteratur wegen der einzigartigen Kombination aus besten Meisterwerken der Schnitzkunst und der Malerei eine Sonderstellung ein. Die beiden Seitenaltäre unter dem Lettner stehen dem Hochaltar in künstlerischer Qualität und theologischer Aussage ebenbürtig zur Seite. Bis heute ist es noch nicht gelungen, die Künstler unserer Altäre mit letzter Sicherheit zu identifizieren. Die reiche Fachliteratur nennt nur klangvolle Namen als mutmaßliche Schöpfer. Eine nahezu einmalige Kostbarkeit sind die 59 prächtigen Glasbilder in den Fenstern unserer Kirche. Es handelt sich dabei größtenteils um Stifterscheiben, die zwischen 1482 und 1488 in den Werkstätten des berühmten Peter Hemmel in Straßburg entstanden sind.