Nach vier Monaten voller Begegnungen, Gespräche und unzähliger Fotos endet am 11. November die Ausstellung „Alltagsmenschen“ in Oberkirch. Seit ihrer Eröffnung im Juli haben die über 40 lebensgroßen Betonskulpturen der Künstlerinnen Christel und Laura Lechner die Innenstadt in eine lebendige Freiluftgalerie verwandelt. Die Figuren zogen zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Oberkirch, der Region und sogar aus ganz Deutschland an und entwickelten sich schnell zu einem echten Publikumsmagneten.
Rund 25.000 Flyer mit dem Rundgang durch die 17 Stationen wurden verteilt. Alle Exemplare waren schnell vergriffen. Ob die „Friseurdamen“, die „Tafelrunde“ oder die „Opas auf der Bank“, die Figuren luden zum Schmunzeln, Verweilen und Mitmachen ein. Viele Gäste wurden selbst Teil der Kunstwerke, indem sie sich zwischen die Figuren setzten oder mit ihnen posierten. Die Ausstellung machte Kunst greifbar und sorgte für zahlreiche Begegnungen im öffentlichen Raum. „Die Resonanz war überwältigend, die Menschen haben die Skulpturen wirklich ins Herz geschlossen“, freut sich Citymanagerin Iris Sehlinger. „Von Familienausflügen bis zu spontanen Selfies – die Alltagsmenschen haben Oberkirch auf eine ganz besondere Weise belebt.“
Kunst, die verbindet
Begleitend zur Ausstellung gab es eine Kinder-Rallye, an der zahlreiche Familien und auch Kindergärten teilnahmen, sowie einen Fotowettbewerb, bei dem Besucherinnen und Besucher ihre kreativsten Schnappschüsse mit den Figuren einreichen konnten. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Oberkirch und der Region nutzten die Gelegenheit, die humorvollen Figuren bei einem Spaziergang durch die Innenstadt zu entdecken und in Szene zu setzen. Beide Aktionen zeigen, wie sehr die Alltagsmenschen die Innenstadt belebt und die Menschen zum Mitmachen animiert haben. Die Gewinner beider Aktionen werden in den kommenden Wochen gekürt.
Wiedersehen in 2028
Mit dem Abbau der Figuren am 11. November endet das erfolgreiche Kunstprojekt vorerst. Doch der Abschied fällt nicht schwer: Für das Jahr 2028 ist bereits eine Rückkehr der „Alltagsmenschen“ nach Oberkirch geplant. „Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen“, betont Oberbürgermeister Gregor Bühler. „Die Alltagsmenschen haben Oberkirch auf besondere Weise belebt und gezeigt, wie Kunst Menschen verbinden kann. Dass sie 2028 zurückkehren, ist eine großartige Nachricht für Oberkirch.“
Am kommenden Wochenende bietet sich die letzte Gelegenheit für einen Spaziergang durch die Innenstadt, um die lebensgroßen Figuren noch einmal zu umrunden, zu berühren und die besondere Atmosphäre zu genießen.
